Reifenalterung
Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse.
Beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit sowie
extrem hohen oder niedrigen Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität
und Haftfähigkeit des Reifens. Selbst optisch einwandfreie und ausreichend
profilierte Reifen können allein durch Alterung wesentliche
Leistungsmerkmale verlieren, insbesondere was die Nässeeigenschaften
und die Wintertauglichkeit betrifft. Schon sechs
Jahre alte Reifen können bei unsachgemäßer Behandlung
ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die Gefahr ist dabei besonders groß, wenn
überalterte Reifen plötzlich stark beansprucht
werden. Auf langen Strecken und womöglich noch mit zu geringem Luftdruck
wird’s gefährlich!
Wie alt ein Reifen ist, lässt sich anhand der auf der Reifenflanke angebrachten
DOT-Nummer ablesen. Die ersten zwei Ziffern sind für die Produktionswoche
und die letzen beiden Ziffern für das Produktionsjahr.
Beispiel: "0809", bedeutet, dass der Reifen in der 8. Woche
2009 hergestellt wurde.
Das gilt auch für Neureifen oder wenig benutzte Reifen.
Um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken, werden dem Material unterschiedliche
Substanzen zugegeben, die den Prozess der Alterung stark verlangsamen. Somit
ist gewährleistet, dass auch ein, mehrere Jahre (max. 5 Jahre) sachgemäß
gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens
entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt
ist. Die Nutzungsdauer von Reifen an Pkw ist grundsätzlich weder gesetzlich
noch technisch eingeschränkt. Allerdings ist es sicherer wenn Sie ältere
Reifen vom Fachmann prüfen lassen oder sie durch neue ersetzen.
Denn Sicherheit geht vor !