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Reifenkennzeichnung: Die wichtigsten Werte am Reifen erklärt

Quicklink:

Kennzeichnung von Winter-/Ganzjahresreifen (Alpine / M+S Symbol)

Reifenbreite und Verhältnis von Höhe zu Breite

Kennzeichnung der Reifenbauart

Felgendurchmesser

Traglastindex

Geschwindigkeitsindex

DOT-Nummer

E-Prüfzeichen

Laufrichtungsanzeige

Noträder und Notlauf- oder Run-Flat-Reifen (RFT)

Weitere Reifenkennzeichnungen


Auf dieser Seite stellen wir Ihnen verschiedene Reifenkennzeichnungen und ihre Bedeutung vor. Dazu zählen zum Beispiel die Kennzeichnung von Winter- und Ganzjahresreifen, der Reifenbreite, dem Felgendurchmesser, der Traglast, der DOT-Nummer, dem E-Prüfzeichen sowie einige weitere.

Wenn Sie sich also gefragt haben sollten, was einige der Buchstaben und Zahlen am Reifen bedeuten, dann sind Sie hier genau richtig. Denn für manch einen sind die Reifenkennzeichnungen auf der Reifenflanke ein Buch mit sieben Siegeln.


Die Angaben auf dem Reifen oder teilweise ebenso in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ehemals der Fahrzeugschein) mögen auf den ersten Blick recht kryptisch aussehen. Es ist allerdings ratsam, sich etwas damit zu beschäftigen. Gerade beim Kauf von neuen und insbesondere auch von gebrauchten Reifen. Denn es gilt: Grundsätzlich kann nur ein Reifentyp bei einem Auto montiert werden. Mischreifen sind nicht erlaubt.


Diese Regelungen sind auch in § 36 StVZO gesetzlich festgelegt. Aber das ist alles kein Hexenwerk. Hier können Sie sich einen guten Überblick zu den verschiedenen Reifenkennzeichnungen verschaffen.

Kennzeichnung von Winter-/Ganzjahresreifen (Alpine / M+S Symbol)

Ganzjahresreifen (auch Allwetterreifen genannt) und Winterreifen sind mit dem Symbol "M+S", "M&S" oder ähnlichen Abkürzungen gekennzeichnet. "M+S" bedeutet einfach Matsch und Schnee und zeigt an, dass derart markierte Reifen eben bei solchen Wetterverhältnissen gefahren werden dürfen.


Hier gibt es jedoch seit Januar 2018 eine wichtige Neuerung. Alle neu produzierten Winter- und Ganzjahresreifen müssen ab diesem Zeitpunkt mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke in einem Bergpiktogramm) ausgezeichnet sein. Winterreifen, dir nur mit der Reifenkennzeichnung "M+S" versehen sind, dürfen nur noch bis 2024 im Einsatz sein!


Auf manchen Reifen finden Sie aber auch beide Symbole, wie das folgende Beispielfoto zeigt.


Das M+S-Symbol und das Alpine-Symbol am Reifen
Das M+S-Symbol und das Alpine-Symbol am Reifen.

Reifenbreite und Verhältnis von Höhe zu Breite

Diese beiden Reifenkennzeichnungen müssen Sie zusammen betrachten. Als Beispiel soll hier "185 / 65" dienen. Die 185 ist die Breite des Reifens in Millimetern. Diese Bezifferung wird in 10-mm-Schritten angegeben.


 Beispiel der Reifenkennzeichnung an der Reifenflanke
Beispiel der Reifenkennzeichnung an der Reifenflanke eines montierten Reifens.

Allerdings gibt es verschiedene Reifen-Systeme (PAX-Systeme, Michelin, Dunlop), die unter Umständen eine etwas abweichende Zählung haben. Überdies ist zu beachten, dass sich die tatsächliche Reifenbreite fertigungsbedingt von der nominellen Angabe geringfügig unterscheiden kann.


Der andere Faktor, hier 65, gibt das Verhältnis von Höhe zu Breite des Reifenquerschnittes in Prozent wieder. Im Beispiel entspricht folglich die Höhe des Reifens 65 % seiner Breite. Als anschauliche Eselsbrücke gilt: Je geringer der zweite Wert, desto sportlicher ("niedriger") ist das Auto.

Kennzeichnung der Reifenbauart

Wir erweitern unser obiges Beispiel mit einem "R": "185 / 65 R". Dies bezeichnet die heute übliche Bauart als radial. Die sog. Karkassfäden, also die eigentlichen Stützen des Reifens, sind radial angeordnet.


Bei Oldtimern finden Sie manchmal noch ein "D" oder einen Strich "-". Befindet sich hinter dem "R" obendrein ein "F", so charakterisiert das einen Notlauf-Reifen (Run-Flat).

Felgendurchmesser

Unser Beispiel bekommt des Weiteren ein zusätzliches Merkmal angehängt: "185 / 65 R 15". Diese steht für den Felgendurchmesser. Jetzt wird es einigermaßen geometrisch-mathematisch. Gemessen wird hier radial von Felgenrand zu Felgenrand. Diese Zahl in einer Reifenkennzeichnung wird meist nicht in Millimetern, sondern in Zoll angegeben.


Auch hier gibt es bei einigen Herstellern (PAX-Systeme, Michelin, Dunlop) Ausnahmen, die diesen Wert in Millimetern darstellen.


Diese Angabe hat deswegen eine nicht ganz unbedeutende Aussage, da die meisten Reifen auf unterschiedlich breite Felgen montiert werden können. Der Richtwert, damit Sie dabei sicher unterwegs sind, ist den Fahrzeugpapieren zu entnehmen. Ebenso ist dieses Merkmal beim Einsatz von Schneeketten relevant und zu bedenken.

Traglastindex

Spendieren wir unserem Beispiel eine weitere Zahl: "185 / 65 R 15 88". Die "88" kennzeichnet hier die Belastbarkeit des Reifens und wird Traglastindex genannt. Weitere Bezeichnungen für diesen Wert sind u.a. auch der Tragfähigkeitsindex oder Lastindex (LI).


Traglastindex am Reifen
Traglastindex am Reifen

Der LI-Wert ist in einer Tabelle wie zum Beispiel hier bei Wikipedia nachzulesen. Er entspricht der Zuordnung bzgl. der Tragfähigkeit pro Reifen in Kilogramm bei einem normierten Luftdruck von 2,5 bar. Im angegebenen Beispiel entspricht "88" einer max. Tragfähigkeit von 560 kg je Reifen.


Diese Nummer ist im Zusammenhang mit dem unten genannten Geschwindigkeitsindex zu interpretieren. Generell ist festzuhalten, dass die Tragfähigkeit bei einer höheren maximalen Höchstgeschwindigkeit sinkt und zu berücksichtigen ist.

Geschwindigkeitsindex

Nun wird noch ein weiterer Buchstabe hinter der Beispielkennzeichnung: "185 / 65 R 15 88 T" hinzugefügt. Diese Reifenkennzeichnung zeigt die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit an und wird auch als Geschwindigkeitsindex bezeichnet.


Anhand einer Tabelle können Sie hier ermitteln, dass das "T" der Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h entspricht. Der oben erwähnte Traglastindex ist hier mit einzubeziehen. Die Angabe zum Geschwindigkeitsindex finden Sie auch in Teil 1 der Zulassungsbescheinigung.

DOT-Nummer

Eine der wichtigsten Angaben am Reifen ist die DOT-Nummer. Dieser Herstellercode zeigt an, dass der Reifen die Anforderungen des "Department of Transportation" (DOT) erfüllt.


Neben dem Herstellerwerk, der Reifengröße und der herstellerspezifischen Handelsmarke sind die letzten vier Ziffern die eigentlich interessanten. Denn daran können Sie das Reifenalter ablesen.


Die ersten beiden Ziffern sind die Kalenderwoche, die nächsten beiden die Jahreszahl. So zeigt z. B. die Angabe "4419" – meist innerhalb einer ovalen Umrandung – an, dass der Reifen in der 44. Kalenderwoche im Jahr 2019 produziert worden ist.


Bei älteren Reifen liest man gelegentlich noch ein Delta-Symbol, welches auf ein Produktionsjahr im letzten Jahrhundert hinweist.

E-Prüfzeichen

Das E-Prüfzeichen wird auch als ECE-Prüfzeichen bezeichnet. Es zeigt an, dass das Reifenmodell die europäischen ECE-Normen für genehmigungspflichtige Bauteile einhält und im entsprechenden Land zugelassen wurde.


Nach Oktober 1998 produzierte Reifen müssen das E-Zeichen zwingend auf der Reifenflanke angebracht haben. Das "E", gefolgt von einer Länderkennziffer, befindet sich in einem Kreis. Beispielsweise deutet "E 1" auf eine Zulassung in Deutschland hin, "E 12" auf Österreich.

Laufrichtungsanzeige

Bei einigen Reifen ist eine Reifenkennzeichnung zur Laufrichtung angegeben. Hier zeigt ein Pfeil oder ein entsprechendes Symbol in Verbindung mit Wörtern wie Rotation oder Drehrichtung die vorgesehene Laufrichtung (vorwärts) an. Dies ist bei der Montage unbedingt zu berücksichtigen!

Noträder und Notlauf- oder Run-Flat-Reifen (RFT)

Notlauf- oder Run-Flat-Reifen sind vollwertige Ersatzreifen, die meist über eine verstärkte Reifenflanke verfügen, damit sie das Fahrzeug zudem bei einem geringeren Fülldruck tragen können. Hier ist aber auf jeden Fall Geschwindigkeit und Fahrweise anzupassen.


Gekennzeichnet sind sie mit dem Symbol einer stilisierten Schnecke und der Herstellerbezeichnung in Form eines Kürzels. Dieses ist allerdings bei jedem Hersteller verschieden. Sie können solche Reifen daran erkennen, wenn Sie irgendwo auf der Reifenflanke Wörter wie "Run" und/oder "Flat" lesen.


Noträder hingegen sind schon an ihrer Optik zu erkennen. Die in der Regel schmaleren Reifen tragen ein "T" (temporary) vor der Breitenangabe. Sie sind nur für den kurzzeitigen Einsatz vorgesehen bei einer langsameren Fahrt mit maximal 80 km/h.

Weitere Reifenkennzeichnungen

Außerdem sieht man gelegentlich noch andere Reifenkennzeichnungen. So z. B. "tubeless", also schlauchlos. Gekennzeichnet werden solche Reifen mit einem "TL". Ein Beispiel wäre "175 / 70 R 16 TL 91 T". Oder "R" für runderneuerte (retreaded) Reifen. Diese müssen eine E-Kennzeichnung und das Datum der Erneuerung tragen (siehe DOT-Nummer).


Sie sehen also, es ist ganz schön was los auf den Reifen. Aber an diesen normierten Bezeichnungen kann sich der Autofahrer gut orientieren und im Falle eines Kaufs oder Verkaufs von Reifen auf der sicheren Seite bewegen.


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